Die Geschichte hinter OMB Maschinenfabrik AG
Die OMB entwickelte weltweit die ersten Hochdruckreiniger. Dank dem bemerkenswerten Erfolg dieser Erfindung, wuchs das Unternehmen rasant. Im weiteren Verlauf dieser Entwicklung wurde das Unternehmen mit dem Brand WAP versehen. Die Produktionskapazitäten wurden weltweit ausgebaut, unter anderem stärkte man den Standort in der Schweiz und erstellte 1973 das Werk Bütschwil. In Bütschwil wurden bis Anfang der 90iger Jahre pro Woche bis zu 2000 WAP-Hochdruckreiniger produziert. Mit dem Verkauf des Konzerns an Jungheinrich wurde das Werk Bütschwil von der Familie Oberdorfer direkt übernommen und es wurde die OMB, Oberdorfer Maschinenfabrik AG Bütschwil, neu gegründet.
Bild unten: Fimenstandort der OMB AG, bis September 2018, Hofackerstrasse 6, 9606 Bütschwil
Im Zuge dieser strategischen Neuausrichtung wurde mit der Lohnfertigung von mechanisch bearbeiteten Präzisionsteilen ein zweites Standbein aufgebaut. Über die grundlegenden Kernkompetenzen wie: CAD-CAM Programmierung, CNC Drehen, CNC Fräsen, CNC Bohren, Montage von Baugruppen und Turbinen sowie das allgemeine Beschaffungswesen verfügte man im Werk Bütschwil schon viele Jahre. Zu dieser Zeit war bereits absehbar, dass die Produktion der Hochdruckreiniger in Billiglohn-Länder ausgelagert würde. Die Familie Oberdorfer führte die Geschicke des Unternehmens, in dem die Lohnfertigung stetig ausgebaut wurde, bis Ende 2003.
Um die Kontinuität innerhalb der Firma zu sichern, entschied sich die Familie Oberdorfer die Nachfolgeregelung frühzeitig anzugehen. Seit dem 1. Januar 2004 ist für die operative Leitung des Unternehmens Markus Wick verantwortlich. Unter der neuen Leitung des Unternehmens war es entscheidend, den ins Alter gekommene Maschinenpark, nach und nach auf Vordermann zu bringen. Es verging kaum ein Jahr, in dem mindestens eine Maschine ersetzt wurde. Ab 2015 ist der Maschinenpark, der Dreh und Angelpunkt des Unternehmens auf einem Stand auf der sich mit gutem Gewissen, top-moderner Maschinenpark, bezeichnen darf.
Die Gebäude in Bütschwil wurden verkauft, somit ging die Suche für einen neuen Standort los. In Flawil konnte ein ideales Gebäude gekauft werden. 2018 wechselte die OMB AG, nach intensiven Umbauarbeiten den Standort nach Flawil. 2023 hat man sich dazu Entschieden in die Grossteilbearbeitung einzusteigen. So wurde der Maschinenpark mit zwei Bearbeitungszentren ergänzt um Bauteile bis 2000mm Länge fräsen zu können. Zwei Jahre später wird der selbe Schritt im Bereich Drehen, vollzogen. So können zum heutigen Stand, Drehteile bis zu einem Ø von 1200mm gedreht, als auch im selben Zug gefräst werden. Zum heutigen Zeitpunkt ist die OMB AG ein kompetenter Zulieferer in die verschiedensten Industriezweige mit Kunden in ganz Europa.
Bild unten Firmensitz der OMB AG, Glatthaldestrasse 20, 9230 Flawil


